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Projekt Stolpersteine

Seit 1993 gibt es das Projekt STOLPERSTEINE, das vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen wurde und das die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft lebendig hält. Eine 10 x 10 cm große Messingplatte auf einem Betonwürfel wird plan in den Bürgersteig vor dem Haus eingelassen, an dem der verfolgte Mensch zuletzt selbst gewählt gewohnt hat. Die Prägung der Platte enthält neben der wiederkehrenden ersten Zeile „HIER WOHNTE“ den Namen, das Geburtsjahr, das Jahr der Deportation oder Verhaftung, das Datum der Ermordung oder der Flucht dieses Bürgers/dieser Bürgerin. So bleiben sie in der Stadt und in der Nachbarschaft in Erinnerung, aus der sie gerissen wurden. Niemand wird über diese Steine stolpern und fallen, aber: „Um die Namen der Opfer zu lesen, müssen wir uns vor ihnen verneigen“, sagt Gunter Demnig.

Weitere Informationen:

https://www.stolpersteine.eu